Teil 5: Für andere ein Drehtag, für uns ein Stück Existenz

Teil 5: Für andere ein Drehtag, für uns ein Stück Existenz

Made for the Stands – die Geschichte hinter Casualline · Teil 5

Am Ende des letzten Teils haben wir es angekündigt: Es geht um den Abend, an dem unser Trailer entstanden ist.

Zwischen den Zusagen und dem Drehtag lagen ein paar Wochen, und mit jeder davon stieg die Anspannung. Alle waren schnell zusammengetrommelt, ein Termin war ausgerufen, und dann begann das Warten.

Ganz ohne Bedenken waren wir dabei nicht. Es kamen ja nicht einfach unsere engsten Kumpels zusammen, sondern Leute aus ganz verschiedenen Freundeskreisen und Gruppen. Man kennt sich, man respektiert sich, aber ein großer, bunter Freundeskreis ist das nicht. Was alle an diesem Abend verbunden hat: Sie wollten uns unterstützen. Trotzdem stand die Frage im Raum, ob das jeder so ernst nimmt wie wir. Für die meisten war es ein besonderer Tag, klar. Für uns hing an diesem Dreh aber auch ein ganzes Stück Existenz.

Wir wurden mehr als positiv überrascht. Es gab eine einzige spontane Absage, berufsbedingt, und dafür standen am Ende sogar mehr Leute auf der Matte, als wir ursprünglich eingeplant hatten. Wer schon einmal versucht hat, für ein privates Grillfest einen Termin zu finden, weiß, was das bedeutet.

Auch der Abend selbst hätte kaum besser laufen können. Auf Ansagen wurde reagiert, Regieanweisungen wurden umgesetzt, und so kamen wir erstaunlich gut durchs Programm. Ein Segen außerdem, wenn Künstler mit dabei sind: Das Wandbild, das ihr im Trailer seht, kommt nicht von einer beauftragten Agentur, sondern aus den eigenen Reihen. Die Bereitschaft der Truppe rührt uns heute noch.

Und die Masken? Es geht nicht darum, geheimnisvoll oder gar bedrohlich zu wirken, und erst recht nicht um coole Gangster-Manier. Dass viele der Drehkollegen ihr Gesicht nicht zeigen, hat Gründe, und die sollten jedem in dieser Subkultur bewusst sein. Ich bin überzeugt, viele von euch sind uns da sehr ähnlich. Braucht es weitere Erklärungen?

Überhaupt ist an diesem Abend alles in Eigenregie entstanden. Kein Kamerateam oder eine Produktionsfirma, das haben wir alles selbst gedreht. Und falls es den ein oder anderen Tech-Nerd interessiert: Gedreht wurde mit einer Canon R6 Mark II, einer Insta360 X5 und einer DJI Neo.

Das Ergebnis kennt ihr vielleicht schon – der Trailer ist online. Falls nicht: Hier entlang.

Jetzt bleibt an dieser Stelle nur eins zu sagen: An alle, die an diesem Abend dabei waren, vor der Kamera, hinter der Kamera oder an der Wand: ein fettes Danke für eure Unterstützung. Ohne euch gäbe es diesen Trailer nicht, und ohne euch wäre diese Marke nicht das, was sie ist.

Der nächste Teil ist der letzte. Dann geht es um die Wochen zwischen diesem Abend und dem Moment, in dem der Shop seine Türen öffnet.

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